Online-Marketing

Mit einer optimierten Conversion zu mehr Erfolg

 

„Konkurrenz belebt das Geschäft“ – jeder kennt diese Floskel, jedoch möchte jeder Unternehmer natürlich sein eigenes Unternehmen an der Spitze sehen und sich gegen die Konkurrenten durchsetzen. Ein wichtiges Instrument des Erfolges ist die Conversion, speziell für die reinen Online-Unternehmen. Die Conversion-Rate regelt dabei, ob ein Website-Besucher nur ein Besucher bleibt, oder zum zahlenden Kunden wird. Sie regelt, ob er ein kurzweiliger Gast bleibt, oder ein Fan der eigenen Dienstleistung.

 

Um herauszufinden, welche Website für den Betrachter am attraktivsten und harmonischsten erscheint, setzen viele Unternehmen gerade in der Testphase auf das A/B Testing. Wie der Name bereits vermuten lässt, wird bei dieser Methode zunächst die Test-Website A online gestellt, um daraufhin zu prüfen, wie viele E-Mails in der Zeit generiert wurden und zu wie vielen Abschlüssen es kam. Dieses Verfahren durchläuft nach Abschluss der Testphase ebenfalls die Test-Website B. Am Ende werden beide Resultate miteinander verglichen und infolge dessen entschieden, welche Version die bessere ist und langfristig online gestellt wird. Als Zwischenfazit muss man an dieser Stelle somit betonen, dass man seine Prioritäten zukünftig besser festlegen sollte, denn für viele ist nach wie vor die Traffic-Maximierung das oberste Gebot. Doch was bringt der enorme Traffic, wenn am Ende die eigene Dienstleistung ausser Acht gelassen wird? Die Optimierung der Conversion ist somit höchst entscheidend für den eigenen Erfolg.

 

Doch mit welchen Massnahmen erziele ich diese Optimierung?

 

Vertrauen aufbauen

Jeder kennt es sicherlich – man surft durch das World-Wide-Web und stösst früher oder später auf Internetseiten, auf denen ein unseriöses Flair herrscht. Man überlegt sich in diesem Moment zwei Mal, ob man wirklich dort seinen Kauf tätigen soll, bzw. sich in einen Newsletter einträgt. Ein mulmiges Gefühl macht sich breit.

Diese Gefühlslage der Websitebesucher ist für einen Unternehmer tödlich und sollte zwingend vermieden werden. Darum lautet eine der obersten Regeln: Die Website muss Seriosität ausstrahlen! Zu diesem Fazit ist ebenfalls ein britischer Hersteller von Schränken gekommen. Die Website von ihm brachte 22% mehr Aufträge ein, wenn auf frühere zufriedene Kunden verwiesen und aufmerksam gemacht wurde. Die Nennung von Referenzen schafft an dieser Stelle grosses Vertrauen.

 

Verständlichkeit fokussieren

Man kennt das Phänomen oftmals bei fremden Nahrungsmitteln: Was ich nicht kenne, esse ich tendenziell eher nicht. Genau so ist es auch oftmals bei den Betrachtern der eigenen Website. Diejenigen, die das beworbene Produkt oder die Dienstleistung nicht verstehen, werden sich mit hoher Wahrscheinlichkeit eher davon abwenden, oder es zögerlich angehen. Um dies zu vermeiden, sollte eine verständliche Darstellung und Formulierung stets fokussiert werden.

 

Richtige Abstimmung finden

Auch dieses Szenario hat man sicherlich so oder in leicht abgewandelter Form schon mal erlebt: Man gelangt nach kurzer Suche zu einer Internetseite, die den gesuchten Inhalt präsentiert. Man möchte das dort angebotene Produkt, wie z. B. ein Ebook, nun gerne kaufen/downloaden und muss dafür aber 30 bis 40 Eingabefelder mit Inhalt befüllen, erst dann ist der Kauf möglich. Das Resultat überrascht an dieser Stelle selbstverständlich nicht: Der Kunde fühlt sich ausgefragt, der Kauf wird daraufhin abgebrochen und er begibt sich auf die Suche nach einer schnelleren Lösung. Die Konkurrenz reibt sich die Hände und empfängt den verärgerten Kunden. Der Kauf kommt an anderer Stelle zustande. Die Beschaffung von zu vielen Informationen passt an dieser Stelle einfach nicht zum Produkt und ist für den Anbieter alles andere als zielführend.

 

Anders hingegen wäre die Situation z. B. auf der Website eines Krankenversicherungsanbieters: Potenzielle Kunden, die auf der Suche nach dem passenden Tarif keinerlei Informationen preisgeben müssen, weil einfach keine Eingabefelder existieren, werden misstrauisch. Das Ganze wirkt unseriös. Hier hätte der Einsatz von Eingabefeldern einen positiven Effekt auf die Conversion gehabt.

 

Das passende Design

„Das Auge klickt mit“, könnte man sagen. Natürlich spielt die Gestaltung der Website ebenfalls eine grosse Rolle bei der Conversion. Zu beachten ist dabei, dass das Design jeweils zur Branche, oder dem zu bewerbenden Produkt passt. Die Internetpräsenz einer Anwaltskanzlei darf z. B. einen konservativen und sterilen Touch haben. Dieser soll dem Betrachter eine Ernsthaftigkeit und Professionalität vermitteln.

 

Mit dieser Strategie würde man bei der Präsentation eines neuen Schokoriegels hingegen gegen die Wand fahren. Hier macht der Einsatz einer jungen, frischen und bunten Websiteumgebung mehr Sinn, da es zielgruppenorientierter ist.

 

Wie viel ist gut für mich?

Onlineshop-Betreiber sehen sich sicherlich oft mit dieser Frage konfrontiert. Die Filterungsmöglichkeiten einer Website können für viele Besucher ein Segen sein, andere hingegen verfluchen die grosse Auswahl, da es das Ganze zu unübersichtlich macht. Für welche Methode man sich entscheidet muss man an dieser Stelle selbst entscheiden. Auch hier kann man mit Hilfe der A/B Methode testen und die verschiedenen Resultate im Laufe der Zeit beobachten.

 

Lokalen Bezug herstellen

Diejenigen, die ihr Produkt oder die Dienstleistung nur regional vertreiben wollen, sollten auch der eigenen Website einen regionalen Anstrich verpassen, da Betrachter sich dann besser damit identifizieren können und direkt eine vertraute Atmosphäre aufkommt.

 

Wer jedoch über die Ländergrenzen hinaus, oder gar weltweit seine Zielgruppe sieht, könnte mit einer neutraleren Optik der Internetpräsenz vielleicht besser punkten.

 

Erst testen, dann Erfolge erzielen

Zusammenfassend kann man sagen, dass in vielen Punkten ein „richtig“ oder „falsch“ im ersten Moment nicht zu erkennen ist. Mit Testverfahren kann man jedoch Rückschlüsse ziehen, diese miteinander vergleichen und somit zielorientiert handeln. Eines steht aber ohne Wenn und Aber definitiv fest – die Conversion ist dieser eine entscheidende Moment, der Betrachter der Website zu Kunden macht. Eine optimierte Conversion sollte somit für jeden Unternehmer im Fokus stehen, um anhand dessen den Erfolg zu maximieren.