Spam: Unerwünschte E-Mails vermeiden

 

Das tägliche weltweite Spam-Aufkommen hat die Zahl der erwünschten E-Mails heute bei weitem überschritten. Manche Studien schätzen sogar, dass 90 Prozent des E-Mailaufkommens im Internet auf Spam zurückzuführen ist. Zum Versand von unerwünschten E-Mails werden heute meist infizierte Rechner oder unsichere Mailserver missbraucht. Laut einer Studie der Universität Hamburg kostet die Spamflut Unternehmen rund 500 Euro pro Mitarbeiter und Jahr.
Massnahmen
Folgende Massnahmen können zur Verringerung von Spam beitragen oder verhindern, dass Sie in der Adressliste eines Spammers auftauchen:  

  • E-Mail-Adressen sollten auf Websites nie ausgeschrieben werden, da Spammer gezielt Websites auf E-Mail-Adressen durchsuchen. E-Mail-Adressen können entweder mit ausgeschriebenem „at“ (=@) oder als abgespeicherte Bilddatei auf der Website abgelegt werden.
  • Die E-Mail-Adresse sollte sinnvoll gewählt sein. info@... ist oft die erste Kombination, welche Spammer ausprobieren.
  • Auf vielen Websites müssen sich Nutzer mit Ihrer E-Mail-Adresse registrieren, um bestimmte Dienste in Anspruch nehmen zu können. Für die Registrierung in Mailinglisten, Newsgroups und Chats ist es sinnvoll, sich ein kostenloses ungenutztes E-Mail-Postfach einzurichten.
  • Auf unverlangte Werbe-E-Mails sollte niemals geantwortet werden, da damit die Adresse als benutzt bestätigt wird, wodurch die Spamflut erst richtig losgeht. Auch Angaben wie „Klicken sie hier um sich abzumelden“ können betrügerisch sein.
  • Automatische Abwesenheitsmitteilungen sind problematisch, da sie den Spammern bestätigen, dass die entsprechende E-Mail-Adresse genutzt wird. Zudem folgen auf ein E-Mail zwei weitere Nachrichten, was sich bei einer Spamflut verheerend auf das Datenaufkommen auswirken kann.
  • Professionelle Antispam-Lösungen arbeiten mit verschiedenen Filtern, die ein E-Mail nach Sprache, Absender und enthaltenen Bildern klassieren.
  • Bei Netzwerken sollte eine leistungsfähige Firewall vor das System geschaltet werden, die zentral betreut werden kann und Spams auf Netzwerk-Ebene herausfiltert. Ab einem Netzwerk von circa 20 Personen ist ein Mail-Gateway zu empfehlen, der E-Mails auf Spam und Viren durchsucht und vor dem Eintritt ins interne Netzwerk abfängt.

 
Tipp für einen Spamfilter auf PC-Ebene:

Cloudmark

 

Tipp für einen Spamfilter für Netzwerke GFI MailEssential:

www.gfisoftware.de