Spyware: Schützen Sie sich vor Spionen

 

Als Spyware gelten schädliche Programme, die unwillentlich auf einen PC abgespeichert wurden. Die Programme sammeln Daten auf dem PC und versenden diese an einen externen Server, sobald eine Verbindung zum Internet hergestellt wird. Spyware kann auch Einstellungen am Rechner verändern.

 

Im Gegensatz zu Viren versucht Spyware nicht, sich selbstständig weiterzuverbreiten. Besonders gefährlich sind jene Spyware-Programme, welche Tastatureingaben aufzeichnen, so genannte Keylogger, oder gleich sämtliche Aktivitäten des PCs überwachen. Dadurch gelangen Spammer indirekt in den Besitz von Passwörtern und Identifikationsnummern.

Symptome
Folgende Symptome weisen auf eine mögliche Infektion eines PCs durch Spyware hin:  

  • Der PC verbindet sich selbständig mit dem Internet.
  • Der Internet-Explorer öffnet Werbefenster, die in keinem erkennbaren Zusammenhang zu den besuchten Websites stehen.
  • Der PC funktioniert aussergewöhnlich langsam, besonders beim Surfen im Internet.
  • Die Browser-Startseite wurde geändert.
  • Die Firewall meldet laufend Versuche von Programmen, die eine Verbindung zum Internet herstellen wollen.
  • Im Favoritenordner finden sich Links, die nicht vom Benutzer gespeichert wurden.


Massnahmen
Mit den folgenden Massnahmen kann ein PC vor einer Infektion mit Spyware geschützt werden:  

  • Einrichten einer Firewall auf dem PC. Bei Netzwerken empfiehlt sich eine externe Firewall, welche Spyware auf Stufe Netzwerk abfängt.
  • Verwendung von aktuellen Antivirenschutzprogrammen mit neusten Signaturen.
  • Das Ausführen von "Aktiven Inhalten" durch entsprechende Einstellungen im Browser verhindern.
  • Links nur in vertrauenswürdigen E-Mails öffnen.
  • Beim Herunterladen von Software aus dem Internet kontrollieren, ob in den Lizenz- oder Nutzungsvereinbarungen von „automatischen Kommunikationsfunktionen“ oder ähnlichem die Rede ist.

 
Tipp für ein Freeware-Antiviren/Antispyware-Programm auf PC-Ebene:

Spybot