Reisen

 

Professionelle Beratung für KMU und Geschäftsreisende

 

Persönlich und fachkundig berät, organisiert und begleitet das DanTours Reisebüro in Olten jede Art von Reisen. Auch für KMU und Geschäftsreisende kann die Inanspruchnahme eines professionellen Reisebüros interessant sein. Wir sprachen mit dem Geschäftsführer von DanTours Daniel Kiefer über die Vorteile und Herausforderungen von KMU-Reisen sowie über aktuelle Entwicklungen und Trends in der Reisebranche.

 

Daniel Kiefer, es gibt immer mehr Online-Urlaubsportale, die zum Teil zu Dumpingpreisen Reisen und Flüge anbieten. Wie sehen Sie diese Entwicklung? Können Sie da noch Schritt halten?

Das Internet ist auch für uns ein wichtiger „Bestandteil“ im Reisebüroalltag. Die diversen Online-Portale möchte ich aber weder bewerten noch beurteilen. Falls diese seriös arbeiten haben sie selbstverständlich auch ihre Berechtigung.

 

Was unterscheidet Sie und Ihr Reisebüro von Online-Reiseportalen?

Wir beraten die Kunden gerne persönlich und kompetent und geben ihnen Tipps und Informationen zu den gewünschten Destinationen. Für uns ist die Reise der Kunden erst beendet wenn diese zurück in der Schweiz sind und alles zur Zufriedenheit geklappt hat.

                                     

Angst vor Krieg und Terror und eine (vermeintlich) unsichere, weltpolitische Lage – wie wirkt sich das alles auf Reisedienstleister und die Reiselust Ihrer Kunden aus?

Die Reiselust ist momentan und weiterhin gross. Terroranschläge und die weltpolitische Lage haben selbstverständlich grossen Einfluss auf das Buchungsverhalten der Kunden. Dies zeichnet sich aber vor allem in der Wahl der Destination ab. Länder wie die Türkei, Tunesien oder Ägypten werden zurzeit fast nicht gebucht. Auch bei den USA zeichnet sich ein kleines Minus ab dieses Jahr, dafür profitiert das Reiseland Kanada.

 

Welches sind die aktuellen Urlaubs- und Reisetrends?

Für Badeferien sind momentan die griechischen Inseln hoch im Kurs. Ebenfalls die spanischen Inseln sowie das Festland werden gut gebucht.

 

Die beliebtesten Langstreckendestinationen sind für Badeferien Thailand und Kuba sowie für Erlebnisreisen Kuba und Costa Rica. Wir haben auch viele Mexico-Buchungen, dies natürlich auch weil ich 3 Jahre dort gelebt habe und die Destination gut kenne.

 

Welche negativen Entwicklungen sehen Sie in diesem Zusammenhang?

Mit keinem anderen Transportmittel können innerhalb so kurzer Zeit so weite Strecken zurückgelegt werden. Das ist der Hauptgrund dafür, dass wir Flugzeuge besteigen. Wir fliegen entweder in den Urlaub oder sind geschäftlich unterwegs.

 

Beide Motive sind keine Rechtfertigung für das Fliegen, tragen jedoch zu höherer Lebensqualität und grosser Zeitersparnis bei. Der Mehrwert von Geschäftsreisen kann wohl diskutiert werden. Reisen in den Urlaub auf der anderen Seite kann jedoch durchaus nachhaltig sein.

 

Für viele Entwicklungsländer ist der Tourismus eine der wichtigsten Einnahmequellen. Wenn auf das Fliegen verzichtet wird, fehlen dort Erlöse aus den Flügen, Übernachtungen, Aktivitäten usw.

 

Wenn die Einnahmen aus dem Tourismus richtig eingesetzt werden, übersteigt der ökologische und ökonomische Nutzen den Schaden, der durch das Fliegen angerichtet wird. Das mag nach Rechtfertigung klingen, ist aber ein plausibler Grund für das Fliegen.

 

Zu guter Letzt haben Reisen natürlich auch einen ideologischen Nutzen. Viele entfernte Länder wären ohne Flugzeug nur schwer zugänglich. Die Flüge dorthin verschaffen nicht nur uns selbst wertvolle Erfahrungen, sondern unterstützen auch den Austausch mit anderen Kulturen und sorgen für eine gegenseitige Annäherung.

 

Weg von Urlaubsreisen hin zu Geschäfts- und Auslandsreisen von Unternehmen. Welche Vorteile hat es für KMU Geschäftsreisen über ein Reisebüro wie Ihres zu organisieren?

Der Vorteil besteht darin, dass wir in unseren Buchungssystemen direkt mit sämtlichen Fluggesellschaften verbunden sind. Die Kunden können zum Beispiel bei einer allfälligen Umbuchung direkt uns kontaktieren und wir erledigen dies sofort. Per Telefon ist es im Ausland (wie auch in der Schweiz) sehr schwierig und kompliziert mit den Fluggesellschaften zu kommunizieren, vor allem wenn sie telefonisch in die Warteschlaufe geraten…

Wie unterscheiden sich die Anforderungen und Ansprüche von Urlaubern zu Geschäftsreisenden?

​Urlauber haben meistens mehr Zeit! Bei Geschäftsreisen hat der Kunde oft ein sehr gedrängtes Programm und will nur die benötigte Zeit vor Ort verbringen, um dann möglichst rasch zum nächsten Ziel oder nach Hause zu gelangen.

​Betrifft die vorhin angesprochene Angst vor Terror und Unsicherheit Viel-Flieger und Geschäftsreisende besonderes?

 

Eher weniger! Geschäftsreisende müssen oder können ihre Destinationen nicht aussuchen. Wo es der Job verlangt oder wo die Montage gemacht werden muss, dorthin wird gereist. Dies können sämtliche Destinationen sein!

 

In Zeiten digitaler Vernetzung müsste man theoretisch kaum mehr reisen. Es ist nicht nur möglich, (fast) alle Orte der Welt virtuell zu begehen, sondern auch völlig normal, über weite Entfernungen Gespräche zu führen. Warum ersetzt Ihrer Meinung nach eine Skype-Konferenz keine Life-Interaktion?

Was Geschäftsreisen angeht, so bin ich der Meinung, dass hier der Umwelt viel Gutes getan werden kann. Warum müssen wir heute noch für Meetings um die halbe Welt fliegen, wenn wir all diese wunderbaren Technologien zur Kommunikation haben?

 

Und Google-Street-View keinen Spaziergang?

Jede Person muss selber entscheiden wie und wo er/sie sich am besten erholt, welches die interessanteste Reise ist oder wo man am liebsten die Natur bewundert.

 

Inspirieren Sie uns: Was war Ihre bisher schönste Reise und wo geht es als nächstes hin?

Ich finde überall auf der Welt schöne Plätze. Das kann im Maggiatal im Tessin sein, auf der Insel Elba oder etwas weiter weg fasziniert mich Mexico (Kultur und Strände) oder Australien (Natur).

INTERVIEWPARTNER

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DanTours Reisebüro