Geschäftsleitung

Coronavirus: Massnahmen des Bundes für KMU

 

 

Der Schutz der Bevölkerung hat für den Bundesrat oberste Priorität. Die Situation in der Schweiz wurde als «ausserordentliche Lage» eingestuft. Der Bundesrat ist sich darüber im Klaren, dass getroffene Massnahmen, um die Verbreitung des Virus einzudämmen, Auswirkungen auf die Arbeitswelt sowie das öffentliche Leben haben.

 

Dem Bund stehen für solche Situationen Instrumente bereit, um Unternehmen bei vorübergehenden Beschäftigungseinbrüche zur Seite zu stehen. Das WBF führt auf verschiedenen Ebenen Gespräche mit Vertretern der Kantone, der Wirtschaft und der Sozialpartner. Das SECO nimmt die Steuerung von Fragen zu wirtschaftlichen Belangen wahr und koordiniert die unterschiedlichen Kontakte.

 

Kurzarbeit

Ziel der Kurzarbeit ist es, die Arbeitsplätze zu erhalten. Damit steht dem Bund ein Instrument zur Verfügung um in ausserordentlichen Zeiten vorübergehende Beschäftigungseinbrüche zu überbrücken.

 

Unternehmen können Voranmeldungen von Kurzarbeit bei der zuständigen, kantonalen Amtsstelle (KAST) einreichen. Zuständig für die Bearbeitung ist die KAST des Kantons, in dem sich das Unternehmen resp. die Betriebsabteilung befindet.

 

Alle notwendigen Informationen zur Kurzarbeitsentschädigung ebenso wie notwendige Formulare finden Sie unter folgenden Links:

 

Selbständig Erwerbende

Um Liquiditätsüberbrückungen bei Unternehmen als auch bei Selbständig Erwerbende Soforthilfe anbieten zu können, hat der Bundesrat die Finanzverwaltung beauftragt, eine Härtefalllösung zu prüfen. Dafür stehen vorerst rund eine Milliarde Franken zur Verfügung. So sollen Konkurswellen verhindert und Arbeitsplätze gesichert werden. Dadurch sollen Personen, die keinen Anspruch bei Kurzarbeit oder Taggelder haben, unbürokratisch und schnell unterstützt werden.

 

Alle notwendigen Informationen dazu erhalten Sie unter folgenden Links:

 

Bürgschaften für KMU

Um KMU bei Liquiditätsschwierigkeiten besser zu unterstützen, hat der Bundesrat am 13. März 2020 das sog. «Spezialregime Bürgschaftswesen» beschlossen. Dadurch stehen KMU mit finanziellen Engpässen ab sofort bis zu 580 Millionen Franken an verbürgten Bankkrediten zur Verfügung. Zusätzlich dazu sollen 10 Millionen Franken an die Bürgschaftsorganisation für ausserordentliche Verwaltungskosten gehen. Gestützt auf das Bundesgesetz über die Finanzhilfen an Bürgschaftsorganistaionen für KMU können aktuell drei regionale Bürgschaftsgenossenschaften soweie eine nationale Bürgschaftsorganisation für Frauen Unternehmen jeder Grösse Bürgschaften bis zu einer Million Franken gewähren.

 

Die vom Bund unterstützten Bürgschaftsgenossenschaften erleichtern den KMU den Zugang zu Bankkrediten. Bis Ende 2020 sollen für neue Bürgschaften die einmaligen Gesuchsprüfungskosten und die Risikoprämien der Unternehmen für das erste Bürgschaftsjahr vom Bund übernommen werden.

 

Bitte beachten Sie, dass Sie sich vor Kontakt mit einer Bürgschaftsorganisation an ein Finanzinstitut wenden, da Bürgschaften zum Zweck eines Bankkredits gesprochen werden. Dadurch kann das Genehmigungsverfahren beschleunigt werden.

 

Alle notwendigen Informationen zu den Bürgschaften erhalten Sie unter folgendem Link: